Impressum
Studienreisen
Landesverband Baden-Württemberg e.V. Vereine Griechenland Texel Polen Rügen Portugal
1.Vorsitzender: Herbert Geitner, Monestr.25, 76669 Bad-Schönborn
  Tel.: 07253- 7433
  Email:
Geschäftsführerin: Helga Thösen, Am Hambuch3, 54472 Longkamp
  Tel.: 06531- 7785
  Email:

Pressemitteilung, Südkurier

Ornithologische Exkursion in die Camargue
Liebe Mitglieder, im Jahre 1985 führten wir unsere 1. ornithologische Studienreise in die Camargue durch. Die damaligen Teilnehmer waren von den Eindrücken im Rhonedelta begeistert, auch bei den weiteren Fahrten. In unserem letztjährigen Nachleseabend wurde daher beschlossen jetzt die 4. Exkursion in die Provence durchzuführen.   Diese Landschaft ist von wilder Schönheit meist dünn besiedelt, aber mit um so reicher Pflanzen- und Tierwelt gesegnet. Erstaunlich ist immer wieder die Vielfalt auf kleinem Raum, daneben Einsamkeit und Weite. Die Camargue ist eines der größten und bedeutendsten Feuchtgebiete Europas und wird oftmals auch als Land der weißen Pferde, der schwarzen Stiere und der rosaroten Flamingos charakterisiert. Diese berühmtesten Vögel der Camargue haben hier einer der wenigen regelmäßig besetzten Brutplätze von bis zu 25 000 Paare.Die Zahlen schwanken oftmals  stark. In guten Jahren versammeln sich bis zu 45000 Individuen.  

Foto: D.Debatin Foto: H.Geitner

Nicht nur ungewöhnlich kontrastreiche Naturlandschaften sind in der Region anzutreffen sondern auch einzigartige Kulturdenkmäler. So werden wir die in die Kalkfelsen der Alpillen hinein gemeißelte Ruinenstadt Les Baux und die beeindruckende folkloristische Veranstaltung des Zigeunerfestes in Les Saintes-Maries- de-la-Mer besuchen. In unmittelbarer Nähe dieser Orte ist auch immer eine üppige Vielfalt von mediterraner Flora und Fauna vorzufinden. Keine andere Region Frankreichs ist so facettenreich, so kontrastreich und mit dem besonderen Duft nach Lavendel und Kräutern erfüllt, wie man sie besonders im Mai hier erleben kann.  

Die naturkundliche Studienreise findet vom 23. bis 28. Mai 2017 statt. Der Reisepreis beträgt 590.-€/Person im Doppelzimmer (Einzelzimmer: 695.-€). Eingeschlossen im Reisepreis: Fahrt im modernem Reisebus mit WC, ab Bad Schönborn/ ehemalige Geschäftsstelle Huttenheim, Übernachtungen, Frühstücksbuffet, Mittagspicknick, Abendessen/3-Gang-Menue, Hotel mit Pool, Zimmer klimatisiert, mit Fernseher, Bad oder Dusche/WC, Haartrockner ausgestattet, alle Eintrittsgebühren, Busfahrten vor Ort und alle ornithologische Führungen.

Die Überweisung des Reisepreises auf das Reisekonto des VDW: IBAN: DE 55 6606 2366 0006 4237 10,  BIC: GENODE 61DET bei der Raiffeisenbank Hardt Bruhrain ist gleichzeitig Ihre  Anmeldung. Die Bestätigung mit einem ausführlichen Programm geht Ihnen danach zu.   Anmeldeschluß ist der 10. Februar 2017. Eine frühere Anmeldung wird jedoch empfohlen.

Nähere Auskünfte können vorab bei Herbert Geitner, Tel.: 07253  7433 eingeholt werden.

 

 

Nachzuchtstatistik

Dem Rundschreiben im Novemder liegt der Vordruck für die Nachzuchtmeldung des diesjährigen Zuchtjahres 2016 bei. Die Meldung ist für die Dokumentation gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit nach wie vor sehr wichtig.

Bitte alle Nachzuchten, also auch alle exotischen Arten  (außer domestizierte Arten) angeben. Für Vereine ist eine zentrale Sammlung der Angaben während der Vereinszusammenkünfte zu empfehlen. Diese Meldungen sind auch entscheidend für den jährlich zu vergebenden VDW–  Erhaltungszuchtpreis.

Das ausgefüllte Formular bitte bis spätestens 30. März 2017 an die Geschäftsstelle des Landesverbandes schicken oder per E- Mail an Uwe Wilhelm: uwwilhelm@aol.com Der Nachzucht- Erhebungsbogen kann auch auf unserer Homepage abgerufen werden.

  

Wir begrüßen besonders unsere zahlreichen neuen Mitglieder aus dem ehemaligen Landesverband Hessen und freuen uns auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

 

Zu den Veranstaltungen wünschen wir eine gute Anreise und hoffen auf eine rege Beteiligung.

 

Herzliche Grüße

Herbert Geitner, 1.Vorsitzender

Helga Thösen, Geschäftsführerin   


 Abschied von Bruni Jungkind


   
Menschen treten in unser Leben

und begleiten uns eine Weile.
   
Einige bleiben für immer,
 
denn sie hinterlassen ihre Spuren
        
in unseren Herzen.

Der Vorstand und die Mitglieder des VDW trauern um ihr Ehrenmitglied Bruni Jungkind, die nach langer, schwerer Krankheit am 30.12.2016 uns für immer verlassen hat. Die Nachricht von ihrem Tod hat uns alle dennoch völlig unerwartet getroffen. Noch wenige Tage vorher feierte sie ihren 69. Geburtstag bei dem wir uns, wie immer bei unseren letztjährigen Zusammentreffen, über die Belange des VDW als auch über private Dinge und über ihre Krankheit unterhalten haben. Sie war dabei voller Hoffnung und Zuversicht und sagte zu uns, dass ihr entzündeter Fuß auf dem Weg der Besserung ist. Obwohl sie sicher öfters große Probleme mit ihrer Krankheit gehabt hat hörte man sie nie Klagen oder Jammern. Sie war immer überaus positiv eingestellt und sah auch bei den Anderen immer nur das Gute.   Ihre außergewöhnlich warmherzige Art, ihre geschätzte Gastfreundschaft, sowie ihr freundliches und ausgeglichenes Wesen machte sie besonders liebenswert.   
Vor über 40 Jahren wurde Bruni Jungkind zur Geschäftsführerin des VDW LVBW gewählt. Dieses Amt führte sie bis zum Jahre 2011 viel mehr als nur zur Zufriedenheit aus. Parallel dazu war sie auch mehrere Jahrzehnte Beiratsmitglied im VDW- Bundesverband. Für ihren unermüdlichen Einsatz wurde sie bei der LV- Tagung 2012 in Gaggenau zum Ehrenmitglied ernannt. Die Überreichung der Ernennungsurkunde war ein sehr emotionaler Moment, nicht nur für Bruni sondern für alle Anwesende, die sich bei der lang anhaltenden Ovation von ihren Plätzen erhoben und so ihre Wertschätzung bezeugten.
Bruni war nicht nur ein Vorzeigemitglied sondern auch weit bekannt, geachtet und beliebt in der gesamten Bundesrepublik Deutschland.    Für alle ihre Freunde vom VDW ist unbestritten, dass Bruni das Ehrenamt nicht nur vorbildlich ausführte sondern auch das Herz und die Seele des VDW- BW verkörperte. Die Tätigkeiten für den Verband waren für sie keine Last sondern ein wesentlicher Inhalt ihres Lebens. Für viele ihrer Freunde war offenbar, dass der VDW das Ersatzkind für Bruni war.   Nur sehr ungern gab sie das Amt 2011 aus gesundheitlichen Gründen ab, war jedoch nach wie vor an allen Geschehnissen des VDW äußerst interessiert.
Auch bei unserem letzten Zusammentreffen, an ihrem Geburtstag, erkundigte sie sich nach der diesjährigen ornithologischen Camargue- Studienreise und erinnerte an viele schöne Tage die auch sie mit ihrem Mann Dieter und den mitgereisten Freunden in diesem bekannten Naturschutzgebiet hatte.      
Trotz der Belastung in früheren Jahren mit Beruf, Familie und VDW kam der praktische Natur- und Artenschutz  nicht zu kurz. Sehr intensiv betrieben Bruni und Dieter den Artenschutz durch Zucht. Viele seltene vom Aussterben bedrohte Vogelarten wurden gepflegt und auch erfolgreich vermehrt. Zahlreiche Auszeichnungen dazu dokumentieren auch diesen wichtigen Teilbereich ihrer Bemühungen, für den Erhalt der Schöpfung.  
Viele vom VDW durften sich zu den Glücklichen zählen mit denen Bruni  jahrzehntelange intensive Freundschaften pflegte. Wir sind dankbar für die schöne Zeit die wir zusammen erleben durften. Die Beerdigung fand am 10.1.2017 in ihrer Heimatgemeinde Philippsburg- Huttenheim statt. Begleitet von einem großen Freundeskreis legte Herbert Geitner, als äußeres Zeichen der Verbundenheit mit dem VDW, ein Blumengebinde nieder. Den Schluss seiner bewegenden Trauerrede bildete das Versprechen, dass Bruni bei ihren Freunden nicht gestorben ist sondern in vielen schönen Erinnerungen in den Herzen weiter leben wird.
Herbert Geitner
1. Vorsitzender des VDW- LVBW
und Bundesgeschäftsführer
 

Eine gute Idee aus dem Landesverband Baden-Württemberg
Am 3. März 2016 hat der sogenannte „Arbeitskreis 2015" - bestehend aus den VDW-Mitgliedern Helmut Christ, Ralf Körner, Uwe Wilhelm und Helmut Giraud - des Landesverbands Baden-Württemberg (LV BW) einen Fragebogen erstellt, der kurze Zeit später den Mitgliedsvereinen des Landesverbandes BW zugesandt wurde. Hierzu muss ergänzt werden, dass es im LV BW noch eine ganze Reihe von Mitgliedern gibt, die als Verein dem VDW angehören.
Mit diesem Fragebogen wollten wir herausfinden, welche Aktivitäten in den einzelnen Vereinen durchgeführt werden. Konkret wollten wir in Erfahrung bringen, wie die Vereine den Vogel- und Naturschutzgedanken vor Ort umsetzen. Doch auch andere, den Zusammenhalt der Mitglieder förderliche Aktivitäten und ihre Einbindung in das Gemeindeleben zu erfahren war uns wichtig.
Es wurden insgesamt 39 dem LV BW angehörende Vereine angeschrieben. Ein mitgeschickter, frankierter Rückumschlag sollte die Bereitschaft zum Antworten erhöhen, 25 Fragebögen wurden zurückgeschickt, doch zwei der Antwortschreiben konnten keinem Absender zugeordnet werden, weil der Vereinsname fehlte.

Hier stellen wir die wichtigsten Ergebnisse der Aktion im Bereich Vogel- und Naturschutz vor:

10 Vereine betreuen Schutzgebiete, sowohl als Eigentümer als auch als Pächter.

Die Vereine bauen Insektenhotels, pflegen Wiesen, insbesondere Streuobstwiesen durch Mähen, betreuen kleinere Feuchtbiotope, z.B. Tümpel, pflegen Bäume und Gehölze.

Ein großer Teil der Vereine ist auch in Aktivitäten der Gemeinden und in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, z.B. bei Gemarkungsputzaktionen,kleineren Naturschutzprojekten, Schülerbetreuung während der Sommerferien (u.a. spielerisches Heranführen an Naturschutzaufgaben) eingebunden. Bei der Auswilderung von Steinkäuzen waren die Vereine Karlsdorf-Neuthard und Friedrichstal in den letzten Jahren besonders aktiv.

Die Vereine haben insgesamt etwa 900 aktive und 1800 passive Mitglieder.

Im Rahmen von Vogelausstellungen werden die Einwohner und Nachbarn über heimische Vogelarten und ihre Gefährdungen informiert.

Etwa 1.500 Nisthilfen für verschiedene Vogelarten werden von den Mitgliedsvereinen unseres Landesverbands betreut. Die meisten werden in Eigenarbeit hergestellt, nur wenige werden angekauft.

Im Winter wird von den Vereinen etwa 2.500 kg Vogelfutter ausgebracht.

Zahlreiche Vereine bieten vogelkundliche Exkursionen für die Bevölkerung an.

Unterhaltung einer Auffangstation für verletzte Greife.

Aufstellen von Informationstafeln in Parkanlagen.

Bedeutend ist auch die Vielzahl und Vielfalt der übrigen Aktivitäten unserer Mitgliedsvereine:

Mehrere Vereine betreuen Großvolieren in städtischen Parkanlagen.

Einige Vereine unterhalten Vogelparks und informieren in ihnen über die einheimische und exotische Vogelwelt. Hier werden auch Besuche und Führungen von Kindern, Behinderten und Senioren organisiert.

Fachvorträge über Vögel, Vogelfotografie u.a.

Turnusmäßige Vogelausstellungen werden leider nur noch von 7 Mitgliedsvereinen abgehalten. Die Besucherzahl dieser Ausstellungen schwankt zwischen 250 und 2000 Besuchern.

Ferienprogramme und Aktivitäten für Schul- und Kindergartenkinder mit Spielen usw.

 Beteiligungen auf Weihnachtsmärkten und bei Aktivitäten anderer Vereine im Ort.

Durchführungen von Vereinsfesten und gemeinsamen Ausflügen.

Gemeinsame Besuche von Vogelausstellungen und Tierparks.

Dies ist eine erste Zusammenstellung der Ergebnisse unserer Umfrage aus den Vereinen des LV BW. Wir denken, dass dieses Spektrum auch andere Mitglieder und Vereine in anderen Landesverbänden Anregungen vermitteln kann und unterstützen diese gern mit unseren Erfahrungen.

Helmut Christ, Ralf Körner
Uwe Wilhelm, Helmut Giraud

Bericht zur LV - Tagung 2016 in Oberhausen-Rheinhausen Presse Echo - BNN 12.4.2016
Vor fast genau 20 Jahren war der Verein der Vogelfreunde Oberhausen Gastgeber für die Landesverbandstagung Baden-Württemberg des Verbandes Deutscher Waldvogelpfleger und Vogelschützer. Als Vorprogramm besuchte wiederum ein Großteil der Tagungsteilnehmer das weit bekannte Naturschutzgebiet „Wagbachniederung“. Zu dieser Jahreszeit sind hier vor allem zahlreiche Enten- und Gänsearten anzutreffen. Auch einige Limikolen suchten im Schlick der Beckenränder nach Nahrung. Die Blaukehlchen waren schon einige Tage vorher in diesem Brutgebiet eingetroffen, ließen sich jedoch durch die ungünstige Witterung nicht sehen. Einige Nachtigallen und vor allem die Mönchsgrasmücken waren häufig zu hören. Neben zahlreichen weiteren Vogelarten konnten auch Schwarzhals-, Rothals- und Haubentaucher gut beobachtet werden. Die interessante Exkursion als Vorprogramm hat sicher zum guten Besuch der Jahreshauptversammlung beigetragen.
   
Beobachtungen an der Wasserfläche Foto:Debatin Der Tagungsraum war bis auf den letzten Platz besetzt Foto:Debatin
Pünktlich um 16.00 Uhr eröffnete Michael Dossinger, als 1. Vorsitzender des gastgebenden Vereins der Vogelfreunde Oberhausen, die Jahreshaupt-versammlung und konnte ca. 80 Besucher der Tagung begrüßen. Bei den anschließenden Grußworten des Bürgermeisters Martin Büchner betonte er unter anderem, dass der örtliche Vogelpark als hochgeschätzte Gemeindeanlage gesehen und  daher auch von der Gemeinde ideell und finanziell unterstützt wird. 
     
1.Vorsitzender Michael Dossinger Foto:Giraud Bürgermeister Martin Büchner Foto:Giraud LV-Vorsitzender Herbert Geitner Foto:Giraud
Der Landesverbandsvorsitzende Herbert Geitner begrüßte nochmals alle Mitglieder und Gäste und freute sich über den sehr guten Besuch. Besonders begrüßte er den Bürgermeister der Gemeinde Oberhausen Martin Büchner, den BNA- Geschäftsführer Lorenz Haut und den Präsidenten des Verbandes gemeinnütziger Vogel- und Tierparks Michael Lautenschläger. Bei der Totenehrung erinnerte der 1. Vorsitzende an die im vergangenen Geschäftsjahr verstorbenen Mitglieder des VDW und nannte dabei namentlich Johanna Wüst aus Hamburg, Käthe Harlacher aus Walldorf und den vorbildlichen Naturschutzbeamten und Ornithologen Günther Müller.   
     
Geschäftsführerin Helga Thösen Foto:Giraud Kassenprüferin Jutta Millgram Foto:Debatin Uwe Wilhelm Foto:Giraud
Beim Jahresrückblick streifte H. Geitner die besonderen Geschehnisse des zurückliegenden Verbandsjahres. Dabei ging er besonders auf die Exkursionsreise nach Rügen, auf das Forschungsvorhaben der Universität Leipzig “Haltung exotischer Tiere und Wildtiere in Privathand“ sowie auf das angestrebte „Wiederansiedlungsprojekt Blauracke“ näher ein.   Helga Thösen zeigte in ihrem Kassenbericht eine gut ausgeglichene Bilanz auf. Die Kassenprüfer Helmut Stein und Jutta Millgram bestätigten eine vorbildliche Abrechnung. Die danach beantragte Entlastung erfolgte einstimmig durch die Mitgliederversammlung. Danach stellte Uwe Wilhelm die Erhaltungszuchterfolge des Jahres 2015 dar. Diese zu fördern und weiter zu entwickeln ist eines der Hauptziele des VDW. Schriftliche Anträge waren keine eingegangen.
Bild 7 Foto:Debatin Bild 8 Foto:Debatin
Beim TOP „Ehrungen" wurde der Verein der Vogelfreunde Oberhausen mit dem Landesnaturschutzpreis des VDW prämiert. Besonders durch die jahrzehntelangen und äußerst erfolgreichen Bemühungen für den Erhalt der Weißstörche ist die diesjährige Auszeichnung mehr als verdient. Durch die rund 100 Storchennester und nahezu 300 Jungstörche in den zurückliegenden 20 Jahren gilt Oberhausen-Rheinhausen als die „Storchengemeinde“ im Südwesten. Die eigens für den VDW angefertigte Vogeluhr konnte der Vereinsvorsitzende Michael Dossinger (Bild 7) als Ehrenpreis in Empfang nehmen.  
Seit 40 Jahren wurden bei den Erhaltungszuchterfolgen nur die europäischen Arten ausgezeichnet.
Als Anpassung an die geänderten Mitgliederstrukturen wurden erstmals ab diesem Jahr, in die Prämierung, auch alle außereuropäischen Arten mit einbezogen (außer domestizierte). Zukünftig werden damit für die europäischen Arten 2 und auch für die außereuropäischen Arten 2 Preise vergeben. Die Preisträger im LV BW ergeben sich dadurch wie folgt:
Außereuropäische Arten:
1. Preis:  Verein der Vogelfreunde Weiher
2. Preis:  Vogelschutz- und Zuchtverein Gaggenau-Ottenau und Umgebung     
Europäische Arten:
1. Preis:  Vogel- und Naturfreunde Bad Mingolsheim               
2. Preis:  Verein der Vogelfreunde Oberhausen     
Die Preisträger erhielten jeweils 3 bzw. 2 Nistkästen, aus der Kollektion Hans Mohr, als  nützliche Auszeichnung und mit Urkunde überreicht. Der Landesverbandsvorsitzende bedankte sich nochmals bei allen Züchtern für die Nachzuchtmeldungen an den VDW, die nach wie vor zur Dokumentation der Arterhaltung durch Zucht sehr wichtig sind. Zur Information wurden auch die Angaben des VDW Bundesverbandes bekannt gegeben, nach denen im vergangenen Jahr 3859 Vögel in 248 Arten gezüchtet wurden, dabei auch viele Arten der „Roten Liste“ die von der Ausrottung bedroht sind.
Bild 9 Foto:Debatin Bild 10 Foto:Debatin
Für 25jährige Mitgliedschaft im VDW wurde der Verein der Park- und Ziergeflügelzüchter Karlsruhe und Umgebung e.V. (Bild9, H.Geitner mit dem 1.Vorsitzenden Enrico Gerstner) und für 50jährige Mitgliedschaft der Vogelschutz- und Zuchtverein e.V. Gaggenau–Ottenau und Umgebung (Bild 10, H.Geitner mit dem 1.Vorsitzenden Anton Horcher) ausgezeichnet.  
Nach aktuellen Informationen aus der BNA-Arbeit hatten die nun folgenden Grußworte einen eher wehmütigen Charakter. Für den BNA- Geschäftsführer Lorenz Haut (Bild 8) war es nämlich seine letzte öffentliche Ansprache, wie er gleich zu Anfang erwähnte. Nach 30 Jahren seiner äußerst erfolgreichen BNA- Tätigkeit gibt er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt ab. Als kleiner Dank, als Anerkennung und Erinnerung überreichte der Landesverbandsvorsitzende dem BNA- Geschäftsführer eine, mit seinem Lieblingsvogel, dem Stieglitz, handbemalte Flasche mit geistigem Inhalt. Wie der Geehrte betonte wird er als Mitglied des VDW uns weiterhin verbunden bleiben.

Nach einigen Diskussionspunkten unter TOP Verschiedenes konnte H. Geitner den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung beenden.
Es folgte nun eine kurze Pause.

Auf den anschließenden digitalen Bildvortrag von Dr. Peter Petermann „Portugals Vogelwelt im Frühling“ freuten sich die Tagungsteilnehmer besonders. Da der LVBW diese mediterrane Region als das diesjährige Exkursionsziel  ausgewählt hatte war es für die zahlreich angemeldeten Reiseteilnehmer nämlich ein spannendes Vorgefühl auf die Schilderungen und Bilder der artenreichen Natur und Vogelwelt Portugals. So manches weitere  Mitglied wurde durch den Vortrag animiert auch selber mal das Gebiet zu besuchen.  
Nach dem Vortrag gab es ausreichend Gelegenheit zum Abendessen und zum gemütlichen Erfahrungsaustausch. Der Landesverbandsvorsitzende bedankte sich abschließend nochmals bei dem Verein der Vogelfreunde Oberhausen für die örtliche, reibungslose Organisation der Tagung und empfahl den Tagungsbesuchern noch den Besuch des vorbildlichen Vogelparks. Für seine hervorragenden Erhaltungszuchterfolge wurde der Verein schon mehrmals vom VDW ausgezeichnet.
Herbert Geitner

DNA Geschlechtsbestimmung
Eine erfreuliche Nachricht für alle aktiven Züchter. Der VDW konnte mit dem Unternehmen "Tauros Diagnostik GbR" eine Sondervereinbarung treffen. Dabei wurde für die DNA Geschlechtsbestimmung aus Federn, für VDW- Mitglieder, ein Sonderpreis von 10,99 € je Federanalyse vereinbart. Dieser Sonderpreis gilt auch schon bei einer Feder. Voraussetzung dafür ist bei der Bestellung ein Hinweis auf die VDW- Mitgliedschaft sowie die Angabe der VDW- Züchter- Nr. Diese ist auf dem Aufkleber unserer Mitgliederzeitschrift „Europäische Vogelwelt“ vermerkt. Bei Mitgliedsvereinen muss die VDW- Vereinsnummer angegeben werden. Die Mitgliedsnummern liegen dem Unternehmen vor.
Anschrift:  Tauros Diagnostik, GbR Niederwall 5, 33602 Bielefeld
(siehe auch die Werbeanzeige in unserer Verbandszeitschrift Heft 4/2015 Seite 111).